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Eröffnung Hanfzeit/8.7.2005 ACHTUNG ab sofort NEU: Fotos erscheinen nach anklicken des Links als Diashow. . |
| Zellbergbuam im Hanfstadl/25.10.2004 |
Traktor
Oldtimer WM
um das Hanfblatt von Reingers in Gold Infos und Fotos auf
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Feuerwehrheuriger im Hanfstadl/4.9.2004
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Sportfest mit den "Zellberg Buam"/14.8.2004
Bürgermeister Erich Frasl und Gemeinderat Franz Fittl eröffneten am 14.8. das Sportfest in Reingers, bei dem die "Zellberg Buam" furios aufspielten. Mit der Musikwahl bewies der Sportklub Reingers ein glückliches Händchen, denn im gut besuchten Festzelt herrschte Stimmung pur. Ganz ohne das übliche „Hey,hey“ und die Aufforderung zum Mitklatschen kommen die drei Spitaler-Brüder Gerhard, Herbert und Werner bei ihren Konzerten aus. Denn das tut das Publikum ganz von alleine! Stimmung machen – das ist das Markenzeichen der Zellberg-Buam nun seit über 20 Jahren. Goldenen Schallplatten und ein ausgebuchter Terminkalender sind zeugen für den beständigen Erfolg der natürlich gebliebenen Brüder aus Zellberg im Zillertal. Eine gesunde Portion Ehrgeiz, das Festhalten am ureigenen Sound mit traditionellen Instrumenten wie Geige, Bass, Gitarre und Steirische Harmonika sind ihr Erfolgsrezept. Die Bescheidenheit, die den drei Österreichern am elterlichen Berghof in die Wiege gelegt wurde tut ihr übriges. . |
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SYMPOSIUM-16.7.2004 Cannabis tötet nicht, Entkriminalisierung würde Prävention erleichtern
Zu
diesem Resultat kam eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde am 16.
Juli im Hanfdorf Reingers. Hanf, in der Medizin eingesetzt, verfügt
über eine hohe therapeutische Wirkung, z.B. bei multipler Sklerose,
Depression, Migräne, Schmerzzustände, Appetitlosigkeit usw. Nur
wenige Arzneien sind so leicht verträglich wie Hanf. Es ist nahezu
unmöglich, an einem zu hoch dosierten Hanf-Medikament gravierende Schäden
durch die auftretenden Nebenwirkungen davonzutragen.
Menschen,
die derzeit Cannabisprodukte von Dr. Kurt Blaas, praktischer Arzt,
Militärarzt und überzeugter Cannabis-Mediziner, verordnet bekommen,
können sich diese Produkte mangels Unterstützung durch die "kranken
Kassen" kaum leisten. Eine Entkriminalisierung würde jedenfalls
die Preise dafür senken. Im heurigen Jahr wanderten laut Dr. Blaas in
Wien bereits 500.000 Hanfpflanzen zur Selbstmedikation über die
Ladentische. Händler und Patienten machen sich dadurch strafbar,
obwohl die Pflanzen nicht zum Drogenkonsum eingesetzt werden.
In
seiner Tätigkeit als Stellungsarzt beim Militär machte Dr. Blaas die
Erfahrung, dass von 200 Jungmännern bei 70 Rekruten Cannabis im Harn
festgestellt wurde. Durch die Eintragung in den Personalakten kann dies
für die Jugendlichen vor allem bei der Jobsuche fatale Folgen haben.
Mag.
Jenner, Gymnasialprofessor und schulischer Präventionsexperte in Wien
sieht in der derzeit geübten Praxis einen fehlenden politischen
Willen zur Prävention. So werden zahlreiche Kriminalbeamte dafür
eingesetzt, Cannabiskonsumenten aufzuspüren und dann dicke Akten dafür
anzulegen, die vor allem bei „Ersttätern“ vom Staatsanwalt ohne
weitere Verfolgung geschlossen werden. Die dafür eingesetzten
finanziellen Mittel könnten seiner Meinung nach z.B. durch die
Ausbildung von „Pears“ – Jugendliche die abhängigen Kameraden
helfen bzw. durch den Aufbau eines Präventionsnetzwerkes wesentlich
sinnvoller für die Betroffenen eingesetzt werden.
Florian
Winkler, Pressesprecher des Fonds Soziales Wien stellt einen ständig
steigenden Cannabiskonsum fest. Zwischen 25 und 33 % der Bevölkerung
hat mindestens einmal im Leben Kontakt mit Cannabis.
Mit
dem Vorurteil, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, räumte Fery
Meisterhofer, Psychotherapeut am Anton-Proksch-Institut und
Mitarbeiter der NÖ Suchtvorbeugung auf: "Als Einstiegsdroge
müssten Alkohol und Nikotin bezeichnet werden. Das Gefahrenpotential,
das von diesen verharmlosten Substanzen ausgeht, ist um ein Vielfaches
höher." Thomas Schneeweis, Mitarbeiter der Kriminalabteilung
Niederösterreich bekannte sich zwar auch zur These „Heilen statt
Strafe“. Aufgrund der derzeit geltenden Rechtsvorschriften (THC gilt
aufgrund einer internationalen Konvention aus 1971 im österreichischen
Recht als Suchtmittel) könne die Exekutive jedoch nicht anders
handeln, als sie derzeit vorgeht.
Das
Symposion im Hanfstadl Reingers war von ca. 80 interessierten Zuhörern
besucht, die an der anschließenden Publikumsdiskussion durchaus
emotionell teilnahmen.
Die
Veranstaltung wurde unterstützt vom Lions-Club Waldviertel und der NÖ
Kulturabteilung!
Foto
v.l.:
Dr.
Franz Ölzant – Gemeindearzt von Reingers, Fery Meisterhofer –
Psychotherapeut und Suchtvorbeugung NÖ, DI Monika Stangl –
Lebensministerium, Dr. Brosch – Psychiaterin am Anton
Proksch-Institut, Thomas Langpaul – ORF, Mag. Michael Jenner –
Gymnasialprofessor und schulischer Präventionsexperte, Dr. Kurt
Blaas – Allgemein-, Militär- und Cannabismediziner, Thomas
Schneeweis, Kriminalabteilung NÖ, Dr. Peter Stiedl – Polizeipräsident
Wien, Florian Winkler – Pressesprecher Fonds Soziales Wien, Erich
Frasl – Bürgermeister von Reingers
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| Eröffnung Hanfzeit/3.7.2004
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Die Ausstellung |
| Der Shop |
Im Hanflabyrinth
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